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Kein Kernteam - das Rad nicht neu erfinden
20.05.2016 21:03 (1484 x gelesen)

Kein Kernteam - das Rad nicht neu erfinden

FWG-Vorstoß abgelehnt/Weiß: Zusammensetzung entspräche der Marketing GmbH

Bad Orb (in). Schon im Wahlkampf war das Thema aufgekommen: Weil es in Bad Orb nicht so läuft, muss ein sogenanntes Kernteam her - ein außerparlamentarischer Arbeitskreis, in dem Kommunalpolitiker und Fachleute Ideen entwickeln, sich um Brennpunkte kümmern und entsprechende Vorschläge unterbreiten. In der Stadtverordnetensitzung am Mittwoch hob die FWG das Thema als Antrag ins Stadtparlament. Ohne Erfolg: FBO und SPD lehnten das Vorhaben - und auch eine weitergehende Beratung im Ausschuss - ab.



Kein Kernteam - das Rad nicht neu erfinden

FWG-Vorstoß abgelehnt/Weiß: Zusammensetzung entspräche der Marketing GmbH

Bad Orb (in). Schon im Wahlkampf war das Thema aufgekommen: Weil es in Bad Orb nicht so läuft, muss ein sogenanntes Kernteam her - ein außerparlamentarischer Arbeitskreis, in dem Kommunalpolitiker und Fachleute Ideen entwickeln, sich um Brennpunkte kümmern und entsprechende Vorschläge unterbreiten. In der Stadtverordnetensitzung am Mittwoch hob die FWG das Thema als Antrag ins Stadtparlament. Ohne Erfolg: FBO und SPD lehnten das Vorhaben - und auch eine weitergehende Beratung im Ausschuss - ab.

Vehement sprach sich auch Bürgermeister Roland Weiß gegen den FWG-Vorstoß aus. Sein Argument: Die geplante Zusammensetzung sei identisch mit der

Marketing GmbH. Dennis Heim (FWG) wollte in dem Gremium Vertreter der Parteien, den Bürgermeister, den Kurgeschäftsführer, die Bad Orber Verbände, HoGa, Verkehrsverein und Werbege-meinschaft sowie Vertreter der Ärzte und der Kliniken zusammenbringen. Durch die Absprachen in dem Gremium erhofft sich die FWG anschließende einstimmige Beschlüsse in den politischen Gremien.

Obwohl die Erfahrungen mit derartigen Gremien in der Vergangenheit stets negativ gewesen seien, begrüßte Werner A. Engel von der FBO die Initiative zunächst. Allerdings barg der Antrag der FWG in seinen Augen zahlreiche Fragen. Er wollte wissen, ob mit allen Wunschteilnehmern gesprochen worden sei, wann und wie oft das Gremium tagen solle, ob Gelder zur Verfügung stehen und wo die Ergebnisse in die politischen Gremien einfließen sollen. Er gab außerdem zu bedenken, dass die Ziele der Kurstadt nicht unbedingt identisch sind mit den Zielen der einzelnen Teilnehmer.

Es sei nicht die Aufgabe des Stadtparlaments, die Aufgaben des neuen Gremiums festzulegen. Was sich daraus entwickele, das „steht in den Sternen", beantwortete Dennis Heim (FWG) nicht alle Fragen der FBO.

Tobias Weisbecker (CDU) ließ wissen, dass seine Partei grundsätzlich für das Ansinnen sei. Vor allem vor dem Hintergrund, die Marketingbemühungen von Stadt und Tourismusbereich zu bündeln. Doch fragte er sich auch, ob dieses Ziel nur dann zu erreichen sei, wenn „wir ein neues Gremium schaffen“. Bürgermeister Roland Weiß beschritt schließlich einen ungewöhnlichen Weg: Er stellte den Antrag, die FWG möge ihren Antrag zurückziehen. Denn die Besetzung des vorgeschlagenen Kernteams sei größten teils identisch mit der Marketing GmbH und man solle das „Ehrenamt nicht überstrapazieren *.

Krämer: Vielleicht würde es schon reichen, wenn die Marketing GmbH öfter tagen würde

Winfried Krämer, Fraktionsvorsitzender der SPD, fand ebenfalls, dass die notwendigen Gremien ausreichen, um sich mit der Fortentwicklung der Stadt auseinanderzusetzen. Krämer: „Vielleicht würde es schon reichen, wenn der Aufsichtsrat der Marketing GmbH mehr als ein- bis zweimal im Jahr tagen würde.“ In den Augen Krämers steht der Antrag der FWG unter dem Motto: Wenn ich mal nicht weiterweiß, dann gründlich einen Arbeitskreis.

Michael Kertel, Fraktionsvorsitzender der CDU, gab zu bedenken, dass Vertreter der Ärzteschaft nicht in der Marketing GmbH vertreten seien. Und: „Es soll in dem Kernteam ja um j grundlegende Themen der Stadt gehen. Da sollten sich Private mit einbringen.“

Ralf Diener, Vorsitzender der FBO-Fraktion, fand ebenfalls, dass sämtliche Themen in den bestehenden Gremien vertreten und gut aufgehoben sind.

SPD und FBO lehnten dementsprechend die Gründung eines Kernteams ab.

Quelle: GNZ, 20. Mai 2016


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