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Skateranlage gewollt, Zweifel am Standort
24.06.2016 13:53 (1784 x gelesen)

Skateranlage gewollt, Zweifel am Standort

SPD will Angebot für Jugendliche hinter dem Rathaus wieder erweitern / FWG fürchtet Lärmbelästigung

Bad Orb (in). Da schieden sich im Stadtparlament die Geister: Dass, wie es FBO und SPD in einem Antrag forderten, die vorhandene Skateranlage für Jugendliche wiederaufgebaut werden solle, war unstrittig. Ob die Anlage allerdings wieder hinter dem. Rathaus etabliert werden solle, daran bestanden bei der FWG doch erhebliche Zweifel. Denn mittlerweile habe sich die Bebauung im Umfeld der Anlage stark verändert und von einer Skateboardanlage gehe erheblicher Lärm aus.



Skateranlage gewollt, Zweifel am Standort

SPD will Angebot für Jugendliche hinter dem Rathaus wieder erweitern / FWG fürchtet Lärmbelästigung

Bad Orb (in). Da schieden sich im Stadtparlament die Geister: Dass, wie es FBO und SPD in einem Antrag forderten, die vorhandene Skateranlage für Jugendliche wiederaufgebaut werden solle, war unstrittig. Ob die Anlage allerdings wieder hinter dem. Rathaus etabliert werden solle, daran bestanden bei der FWG doch erhebliche Zweifel. Denn mittlerweile habe sich die Bebauung im Umfeld der Anlage stark verändert und von einer Skateboardanlage gehe erheblicher Lärm aus.

SPD-Fraktionsvorsitzender Winfried Krämer vermittelte einen kurzen Abriss über die Geschichte der Skateranlage. Noch vor einigen Jahren sei hinter dem Rathaus immer „etwas los" gewesen, als die Anlagen von Jugendlichen genutzt werden konnten. Wenn hinter dem Rathaus Feste gefeiert wurden, wie beispielsweise die Kerb, wurden die Geräte abgebaut und später wieder aufgestellt. Eines Tages landeten die Skaterutensilien auf dem Festplatz am Sängerheim. Dort nutzten die Jugendlichen die Anlage nicht mehr, weil der Untergrund auf dem Platz denkbar ungeeignet sei, schilderte Krämer. Irgendwann seien die Geräte schließlich verschwunden - wohin, vermochte Krämer nicht zu sagen. Sein Appell: „Es ist ganz wichtig, dass es in Bad Orb frei zugängliche Angebote für Jugendliche gibt."

Das fand Michael Heim (FWG) „fast alles richtig“. Allerdings sei der Standort gut zu überlegen. Das Stadtparlament erfuhr, dass er, Heim, einmal neben einer Skateranlage gewohnt habe, und dass er seinerzeit unter großer Lärmbelästigung gelitten habe. „Das geht bis spät in die Nacht." Der Platz ist deshalb aus seiner Sicht ungeeignet. Das Areal müsse unbedingt außerhalb liegen.

Diener: Große Defizite beim Angebot für Jugendliche

Uwe Brauer (SPD) wollte das nicht gelten lassen und beschwor, dass die „Jugend unsere Zukunft“ sei. Bürgermeister Weiß schloss sich der Sichtweise der FWG an und plädierte dafür, den Standort zu überprüfen. Ralf Diener, Vorsitzender der FBO-Fraktion, machte deutlich, dass im Bereich „Kinder und Jugendliche" große Defizite in der Stadt zu beklagen seien. Die jungen Leute wüssten einfach nicht, wohin. Zurzeit sei ein beliebter Treffpunkt die Treppe im Holzhof, was große Probleme mit Lautstärke und Müll mit sich bringe. Anwohner seien teilweise hilflos, Kontrollen würden nicht erfolgen. Es fehle an einem geeigneten Platz für junge Leute. Es sei eben nicht nur die Vereinsarbeit, die Jugendliche interessiere. Diener: „Wir müssen mehr darüber sprechen, was Jugendliche wollen." Diener erinnerte die FWG daran, dass der Platz hinter dem Rathaus auf Wunsch der FWG unter dem ehemaligen Bürgermeister Wolfgang Storck eingerichtet worden sei. Davon wollte die FWG nichts mehr wissen und Michael Heim sagte: „Die FWG ist nicht mehr das, was sie früher war." Dieners Zwischenruf: „Das stimmt!", vermochte Heim dabei nicht recht einzuordnen. Winfried Krämer machte geltend, dass es doch vielleicht gar nicht so schlecht wäre, wenn auf dem Platz wieder „ein bisschen Leben" Einzug halten würde. FWG-Fraktionsvorsitzender Thorsten Stock sah es ganz anders: „Nichts gegen die jungen Leute, aber der Krach geht einem auf den Senkel." Uwe Brauer hatte das Schlusswort: „Viele Leute sind heute sehr empfindlich. Die Anwohner waren doch auch mal jung." Einstimmig überwiesen die Stadtverordneten das Thema zur weiteren Beratung in den Ausschuss.

Quelle: GNZ, 23. Juni 2016


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